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LDPE und Aluminiumchlorid: Beständigkeit

Polyethylen niedriger Dichte

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
10 %AB
gesättigtAA
festAA

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Aluminiumchlorid: Werkstoffvergleich bei 20 °CLDPE: A (highlighted); EPDM: A; FEP: A; Viton (FPM): A; HDPE: A; NBR: A.EPDM: AFEP: AViton (FPM): AHDPE: ALDPE: ALDPENBR: APolyamid (PA): APolycarbonat: APMP: APP: APolystyrol: APTFE: APVC hart: APVDF: ASAN: AECTFE/ETFE: BPETG: BPOM (Acetal): CEdelstahl 316: CAluminium: DEdelstahl 304: DPolysulfon: –PVC weich: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

LDPE zeigt ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Aluminiumchlorid über alle 3 getesteten Konzentrationen (10 %, gesättigt, fest) bei 20 °C und ist damit eine zuverlässige Wahl für Lagerung, Transport und Handhabung bei jeder der getesteten Stärken. Bei 50 °C sinkt die Beständigkeitsbewertung jedoch, was darauf hinweist, dass die Temperatur in der Auslegung berücksichtigt werden muss. Für beheizte Anwendungen wird eine zusätzliche Prüfung unter realen Betriebsbedingungen dringend empfohlen.

Anwendungskontext

Aluminiumchlorid kommt häufig in der Wasserdesinfektion und Bleichen vor. LDPE (Low-density polyethylene) ist ein Thermoplast, der typischerweise für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen eingesetzt wird. Da Aluminiumchlorid als ätzend eingestuft ist, ist die Wahl des Behälterwerkstoffs besonders kritisch, um Leckagen, Anlagenschäden und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Praxisempfehlung

LDPE kann mit Zuversicht für die Lagerung und Handhabung von Aluminiumchlorid eingesetzt werden. Die Bewertung A bedeutet, dass der Werkstoff nach längerem Kontakt unter Prüfbedingungen keine wesentlichen Änderungen in Gewicht, Abmessungen oder mechanischen Eigenschaften zeigt. Bei erhöhten Temperaturen (50 °C) tritt eine gewisse Verringerung der Beständigkeit auf; regelmäßige Inspektion ist bei beheizten Anwendungen ratsam. Das Verhalten unter realen Betriebsbedingungen sollte stets vorab geprüft werden.

Wussten Sie?

Die chemische Beständigkeit von LDPE hängt nicht nur von der Konzentration ab, sondern auch von der Einwirkdauer, mechanischen Belastung und der Anwesenheit anderer Chemikalien im Gemisch.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für 10 %, 20 °C.

Thermoplaste
HDPE A, PP A, PVC hart A, Polyamid (PA) A, Polycarbonat A, Polystyrol A, PETG B, PMP A, SAN A
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF A, FEP A, ECTFE/ETFE B
Elastomere
EPDM A, Viton (FPM) A, NBR A

Über LDPE

Polyethylen niedriger Dichte verhält sich ähnlich wie HDPE, ist aber weicher und durchlässiger, sodass Lösungsmittel es früher quellen lassen. Die Dauergebrauchstemperatur liegt meist bei etwa 60 °C.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.