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SAN und Dimethylformamid (DMF): Beständigkeit

Styrol-Acrylnitril

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
Konzentration nicht angegebenDD

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Dimethylformamid (DMF): Werkstoffvergleich bei 20 °CSAN: D (highlighted); Aluminium: A; FEP: A; HDPE: A; LDPE: A; Polyamid (PA): A.Aluminium: AFEP: AHDPE: ALDPE: APolyamid (PA): APETG: APMP: APOM (Acetal): APP: APTFE: AEdelstahl 304: AEdelstahl 316: AECTFE/ETFE: BEPDM: BPVC hart: CViton (FPM): DNBR: DPolycarbonat: DPolystyrol: DPolysulfon: DPVDF: DSAN: DSANPVC weich: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

SAN ist nicht beständig (D) gegenüber Dimethylformamid (DMF) und sollte nicht in direktem Kontakt eingesetzt werden. Die Chemikalie führt voraussichtlich zu schnellem Abbau, der Auflösung, Rissbildung, starkes Quellen oder vollständiges Strukturversagen umfassen kann.

Anwendungskontext

Dimethylformamid (DMF) kommt häufig in der Reinigung und Entfettung und chemische Synthese vor. SAN (Styrene-acrylonitrile) ist ein Thermoplast, der typischerweise für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen eingesetzt wird. Die Verträglichkeit beider ist daher ein wichtiger Aspekt für Ingenieure und Beschaffungsteams bei der Auswahl von Behältern, Leitungen und Verarbeitungsanlagen.

Praxisempfehlung

SAN wird für den Einsatz mit Dimethylformamid (DMF) nicht empfohlen. Die Bewertung D zeigt an, dass der Werkstoff schnell und stark abgebaut wird, was Rissbildung, Auflösung, starke Quellung oder vollständiges Strukturversagen umfassen kann. Die Verwendung dieser Kombination birgt das Risiko von Anlagenschäden, Leckagen und Sicherheitsvorfällen. Erwägen Sie stattdessen HDPE, LDPE, Polyamid (PA), die für diese Chemikalie mit A bewertet sind und eine zuverlässige Langzeitleistung bieten.

Wussten Sie?

Styrene-acrylonitrile wurde erstmals in den 1940er Jahren entwickelt und ist nach wie vor eines der am häufigsten verwendeten Thermoplast in der chemischen Verfahrenstechnik.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Thermoplaste
HDPE A, PP A, LDPE A, Polyamid (PA) A, POM (Acetal) A, PETG A, PMP A
Fluorkunststoffe
PTFE A, FEP A, ECTFE/ETFE B
Elastomere
EPDM B
Metalle
Edelstahl 316 A, Edelstahl 304 A, Aluminium A

Über SAN

Styrol-Acrylnitril ist gegen Öle und verdünnte Säuren beständiger als Polystyrol; Ketone, Ester sowie aromatische und chlorierte Lösungsmittel greifen es dennoch an.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.