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HDPE und Formaldehydlösung: Beständigkeit

Polyethylen hoher Dichte

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
10 %AA
30 %AA
40 %AB

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Formaldehydlösung: Werkstoffvergleich bei 20 °CHDPE: A (highlighted); Aluminium: A; ECTFE/ETFE: A; EPDM: A; FEP: A; Polyamid (PA): A.Aluminium: AECTFE/ETFE: AEPDM: AFEP: AHDPE: AHDPEPolyamid (PA): APolycarbonat: APETG: APMP: APOM (Acetal): APP: APTFE: APVDF: AEdelstahl 304: AEdelstahl 316: ALDPE: BPolysulfon: BPVC hart: BViton (FPM): CNBR: CPVC weich: CPolystyrol: DSAN: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

HDPE zeigt ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Formaldehydlösung über alle 3 getesteten Konzentrationen (10 %, 30 %, 40 %) bei 20 °C und ist damit eine zuverlässige Wahl für Lagerung, Transport und Handhabung bei jeder der getesteten Stärken. Bei 50 °C sinkt die Beständigkeitsbewertung jedoch, was darauf hinweist, dass die Temperatur in der Auslegung berücksichtigt werden muss. Für beheizte Anwendungen wird eine zusätzliche Prüfung unter realen Betriebsbedingungen dringend empfohlen.

Anwendungskontext

Formaldehydlösung kommt häufig in der Lebensmittelverarbeitung und Galvanotechnik vor. HDPE (High-density polyethylene) ist ein Thermoplast, der typischerweise für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen eingesetzt wird. Die Verträglichkeit beider ist daher ein wichtiger Aspekt für Ingenieure und Beschaffungsteams bei der Auswahl von Behältern, Leitungen und Verarbeitungsanlagen.

Praxisempfehlung

HDPE kann mit Zuversicht für die Lagerung und Handhabung von Formaldehydlösung eingesetzt werden. Die Bewertung A bedeutet, dass der Werkstoff nach längerem Kontakt unter Prüfbedingungen keine wesentlichen Änderungen in Gewicht, Abmessungen oder mechanischen Eigenschaften zeigt. Bei erhöhten Temperaturen (50 °C) tritt eine gewisse Verringerung der Beständigkeit auf; regelmäßige Inspektion ist bei beheizten Anwendungen ratsam. Das Verhalten unter realen Betriebsbedingungen sollte stets vorab geprüft werden.

Wussten Sie?

High-density polyethylene wird häufig für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen gewählt, weil es chemische Beständigkeit, mechanische Festigkeit und Wirtschaftlichkeit verbindet.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für 40 %, 20 °C.

Thermoplaste
PP A, PVC hart B, LDPE B, Polyamid (PA) A, POM (Acetal) A, Polycarbonat A, Polysulfon B, PETG A, PMP A
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF A, FEP A, ECTFE/ETFE A
Elastomere
EPDM A
Metalle
Edelstahl 316 A, Edelstahl 304 A, Aluminium A

Über HDPE

Polyethylen hoher Dichte ist gegen die meisten wässrigen Säuren, Laugen und Salzlösungen beständig. Stark oxidierende Säuren, chlorierte Lösungsmittel und aromatische Kohlenwasserstoffe greifen es an oder lassen es quellen. Die Dauergebrauchstemperatur liegt meist bei etwa 80 °C.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.