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HDPE und Ameisensäure: Beständigkeit

Polyethylen hoher Dichte

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
3 %AA
50 %AA
98-100 %AA

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Ameisensäure: Werkstoffvergleich bei 20 °CHDPE: A (highlighted); Aluminium: A; ECTFE/ETFE: A; FEP: A; LDPE: A; PMP: A.Aluminium: AECTFE/ETFE: AFEP: AHDPE: AHDPELDPE: APMP: APP: APTFE: APVC weich: APVDF: AEdelstahl 304: AEdelstahl 316: AEPDM: CPolycarbonat: CPolystyrol: CPolysulfon: CPVC hart: CSAN: CViton (FPM): DNBR: DPolyamid (PA): DPOM (Acetal): DPETG: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

HDPE zeigt ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Ameisensäure über alle 3 getesteten Konzentrationen (3 %, 50 %, 98-100 %) bei 20 °C und ist damit eine zuverlässige Wahl für Lagerung, Transport und Handhabung bei jeder der getesteten Stärken. Die Bewertung bleibt zwischen 20 °C und 50 °C stabil, sodass dieser Werkstoff auch bei moderat erhöhten Prozesstemperaturen ohne zusätzliches Risiko eingesetzt werden kann.

Anwendungskontext

Ameisensäure kommt häufig in der Wasseraufbereitung und Oberflächenreinigung vor. HDPE (High-density polyethylene) ist ein Thermoplast, der typischerweise für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen eingesetzt wird. Da Ameisensäure als ätzend eingestuft ist, ist die Wahl des Behälterwerkstoffs besonders kritisch, um Leckagen, Anlagenschäden und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Praxisempfehlung

HDPE kann mit Zuversicht für die Lagerung und Handhabung von Ameisensäure eingesetzt werden. Die Bewertung A bedeutet, dass der Werkstoff nach längerem Kontakt unter Prüfbedingungen keine wesentlichen Änderungen in Gewicht, Abmessungen oder mechanischen Eigenschaften zeigt. Dies gilt sowohl bei 20 °C als auch bei 50 °C und bietet einen guten Sicherheitsspielraum für typische Prozessumgebungen.

Wussten Sie?

High-density polyethylene wurde erstmals in den 1950er Jahren entwickelt und ist nach wie vor eines der am häufigsten verwendeten Thermoplast in der chemischen Verfahrenstechnik.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für 98-100 %, 20 °C.

Thermoplaste
PP A, LDPE A, PVC weich A, PMP A
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF A, FEP A, ECTFE/ETFE A
Metalle
Edelstahl 316 A, Edelstahl 304 A, Aluminium A

Über HDPE

Polyethylen hoher Dichte ist gegen die meisten wässrigen Säuren, Laugen und Salzlösungen beständig. Stark oxidierende Säuren, chlorierte Lösungsmittel und aromatische Kohlenwasserstoffe greifen es an oder lassen es quellen. Die Dauergebrauchstemperatur liegt meist bei etwa 80 °C.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.