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Aluminium und Glykolsäure: Beständigkeit

Aluminium

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
37 %A–
70 %B*–

* geschätzte Bewertung, in der Quelle ohne Temperaturangabe

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Glykolsäure: Werkstoffvergleich bei 20 °CAluminium: B (highlighted); EPDM: A; FEP: A; HDPE: A; LDPE: A; PP: A.EPDM: AFEP: AHDPE: ALDPE: APP: APTFE: AEdelstahl 304: AEdelstahl 316: AAluminium: BAlNBR: BPolycarbonat: BPVDF: BViton (FPM): CPOM (Acetal): CPolyamid (PA): DECTFE/ETFE: –PETG: –PMP: –Polystyrol: –Polysulfon: –PVC hart: –PVC weich: –SAN: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

Die Beständigkeit von Aluminium gegenüber Glykolsäure ist konzentrationsabhängig. Über die 2 getesteten Konzentrationen (37 %, 70 %) reicht die 20-°C-Bewertung von A bei niedrigeren bis B bei höheren Konzentrationen. Ingenieure müssen daher prüfen, welche Konzentration ihr Prozess tatsächlich umfasst, bevor sie sich auf eine einzelne Bewertung verlassen. Die Bewertung bleibt zwischen 20 °C und 50 °C stabil, sodass dieser Werkstoff auch bei moderat erhöhten Prozesstemperaturen ohne zusätzliches Risiko eingesetzt werden kann.

Anwendungskontext

Glykolsäure kommt häufig in der Wasseraufbereitung und Oberflächenreinigung vor. Aluminium (Aluminium) ist ein Metall, der typischerweise für Behälter, Wärmetauscher, Armaturen und tragende Bauteile eingesetzt wird. Die Verträglichkeit beider ist daher ein wichtiger Aspekt für Ingenieure und Beschaffungsteams bei der Auswahl von Behältern, Leitungen und Verarbeitungsanlagen.

Praxisempfehlung

Aluminium ist unter normalen Bedingungen für den Einsatz mit Glykolsäure geeignet, es ist jedoch mit geringfügigen Auswirkungen auf den Werkstoff zu rechnen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Quellung, Erweichung oder Gewichtsänderung wird empfohlen, insbesondere bei langlebigen Bauteilen. Für sicherheitskritische oder langlebige Anwendungen sollten HDPE, LDPE, PP (Bewertung A) in Betracht gezogen werden.

Wussten Sie?

Die hier gezeigten Bewertungen gelten für reines Glykolsäure im Kontakt mit dem Basiswerkstoff. In der Praxis können Additive, Pigmente und Füllstoffe die Beständigkeit in beide Richtungen verändern.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für 70 %, 20 °C.

Thermoplaste
HDPE A, PP A, LDPE A, Polycarbonat B
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF B, FEP A
Elastomere
EPDM A, NBR B
Metalle
Edelstahl 316 A, Edelstahl 304 A

Über Aluminium

Aluminium ist durch eine dünne Oxidschicht geschützt. Starke Säuren, starke Laugen und Quecksilberverbindungen zerstören diese Schicht.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.