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Edelstahl 316 und Palmitinsäure: Beständigkeit

Edelstahl 1.4401 (AISI 316)

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
techn. reinAA

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Palmitinsäure: Werkstoffvergleich bei 20 °CEdelstahl 316: A (highlighted); Aluminium: A; FEP: A; Viton (FPM): A; Polyamid (PA): A; PETG: A.Aluminium: AFEP: AViton (FPM): APolyamid (PA): APETG: APOM (Acetal): APolystyrol: APTFE: APVC hart: APVDF: ASAN: AEdelstahl 304: AEdelstahl 316: A316LDPE: BPolycarbonat: BHDPE: CNBR: CPP: CPVC weich: CEPDM: DECTFE/ETFE: –PMP: –Polysulfon: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

Edelstahl 316 zeigt sehr gute Beständigkeit (A) gegenüber Palmitinsäure bei techn. rein bei 20 °C. Das bedeutet, dass der Werkstoff unter Standard-Laborbedingungen von dieser Chemikalie im Wesentlichen nicht angegriffen wird. Die Bewertung bleibt zwischen 20 °C und 50 °C stabil, sodass dieser Werkstoff auch bei moderat erhöhten Prozesstemperaturen ohne zusätzliches Risiko eingesetzt werden kann.

Anwendungskontext

Palmitinsäure kommt häufig in der Oberflächenreinigung und chemische Verarbeitung vor. Edelstahl 316 (Stainless steel 1.4401 (AISI 316)) ist ein Metall, der typischerweise für Behälter, Wärmetauscher, Armaturen und tragende Bauteile eingesetzt wird. Die Verträglichkeit beider ist daher ein wichtiger Aspekt für Ingenieure und Beschaffungsteams bei der Auswahl von Behältern, Leitungen und Verarbeitungsanlagen.

Praxisempfehlung

Edelstahl 316 kann mit Zuversicht für die Lagerung und Handhabung von Palmitinsäure eingesetzt werden. Die Bewertung A bedeutet, dass der Werkstoff nach längerem Kontakt unter Prüfbedingungen keine wesentlichen Änderungen in Gewicht, Abmessungen oder mechanischen Eigenschaften zeigt. Dies gilt sowohl bei 20 °C als auch bei 50 °C und bietet einen guten Sicherheitsspielraum für typische Prozessumgebungen.

Wussten Sie?

Bei der Auswahl von Metalln für den Einsatz mit Palmitinsäure berücksichtigen Ingenieure neben der Beständigkeitsbewertung auch Permeationsrate, Kriechverhalten und Schweißbarkeit.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für techn. rein, 20 °C.

Thermoplaste
PVC hart A, LDPE B, Polyamid (PA) A, POM (Acetal) A, Polycarbonat B, Polystyrol A, PETG A, SAN A
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF A, FEP A
Elastomere
Viton (FPM) A
Metalle
Edelstahl 304 A, Aluminium A

Über Edelstahl 316

Edelstahl 316 (1.4401) enthält Molybdän, das die Beständigkeit gegen Chloride gegenüber 304 verbessert. Salzsäure und andere Halogenwasserstoffsäuren verursachen dennoch Lochfraß.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.