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PMP und Phosphorsäure: Beständigkeit

Polymethylpenten (TPX)

Bewertung

Konzentration20 °C50 °CHinweis
1-5 %AA
20 %––
30 %––
85 %AB

Werkstoffvergleich bei 20 °C

Phosphorsäure: Werkstoffvergleich bei 20 °CPMP: A (highlighted); ECTFE/ETFE: A; FEP: A; Viton (FPM): A; HDPE: A; LDPE: A.ECTFE/ETFE: AFEP: AViton (FPM): AHDPE: ALDPE: APolycarbonat: APMP: APMPPP: APolystyrol: APolysulfon: APTFE: APVC hart: APVC weich: APVDF: ASAN: AEdelstahl 316: AEdelstahl 304: BEPDM: CAluminium: DNBR: DPolyamid (PA): DPOM (Acetal): DPETG: –Silikon: –
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Jeder Balken steht für einen Werkstoff. Höhere Balken bedeuten bessere Beständigkeit. Der hervorgehobene Balken ist der aktuelle Werkstoff.

Beständigkeitsübersicht

PMP zeigt ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Phosphorsäure über alle 2 getesteten Konzentrationen (1-5 %, 85 %) bei 20 °C und ist damit eine zuverlässige Wahl für Lagerung, Transport und Handhabung bei jeder der getesteten Stärken. Bei 50 °C sinkt die Beständigkeitsbewertung jedoch, was darauf hinweist, dass die Temperatur in der Auslegung berücksichtigt werden muss. Für beheizte Anwendungen wird eine zusätzliche Prüfung unter realen Betriebsbedingungen dringend empfohlen.

Anwendungskontext

Phosphorsäure kommt häufig in der Wasseraufbereitung und Oberflächenreinigung vor. PMP (Polymethylpentene (TPX)) ist ein Thermoplast, der typischerweise für Tanks, Rohrleitungen, Behälter und Auskleidungen eingesetzt wird. Da Phosphorsäure als ätzend eingestuft ist, ist die Wahl des Behälterwerkstoffs besonders kritisch, um Leckagen, Anlagenschäden und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Praxisempfehlung

PMP kann mit Zuversicht für die Lagerung und Handhabung von Phosphorsäure eingesetzt werden. Die Bewertung A bedeutet, dass der Werkstoff nach längerem Kontakt unter Prüfbedingungen keine wesentlichen Änderungen in Gewicht, Abmessungen oder mechanischen Eigenschaften zeigt. Bei erhöhten Temperaturen (50 °C) tritt eine gewisse Verringerung der Beständigkeit auf; regelmäßige Inspektion ist bei beheizten Anwendungen ratsam. Das Verhalten unter realen Betriebsbedingungen sollte stets vorab geprüft werden.

Wussten Sie?

Polymethylpentene (TPX) wurde erstmals in den 1960er Jahren entwickelt und ist nach wie vor eines der am häufigsten verwendeten Thermoplast in der chemischen Verfahrenstechnik.

Werkstoffe mit Bewertung A oder B bei 20 °C

Grundlage: Zeile für 85 %, 20 °C.

Thermoplaste
HDPE A, PP A, PVC hart A, LDPE A, Polycarbonat A, PVC weich A, Polystyrol A, Polysulfon A, SAN A
Fluorkunststoffe
PTFE A, PVDF A, FEP A, ECTFE/ETFE A
Elastomere
Viton (FPM) A
Metalle
Edelstahl 316 A, Edelstahl 304 B

Über PMP

Polymethylpenten (TPX) ist ein transparentes Polyolefin für Laborgeräte. Es ist gegen viele Säuren und Laugen beständig; aromatische und chlorierte Lösungsmittel sowie starke Oxidationsmittel greifen es an.

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.