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PVC weich und Polystyrol: Chemische Beständigkeit im Vergleich

Von 274 Quellzeilen, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben 204 (74 %) die gleiche Bewertung. PVC weich ist in 32 Zeilen besser bewertet, Polystyrol in 38. Eine Zeile ist eine Chemikalie bei einer Konzentration.

Zusammenfassung

PVC weich ist besser bewertet bei
Lebensmittel und Getränke (+24 Punkte)
Polystyrol ist besser bewertet bei
Alkohole und Glykole (+56 Punkte); Amine und Stickstoffverbindungen (+47 Punkte); Oxidationsmittel und Halogene (+24 Punkte); Organische Säuren (+14 Punkte)
Höchstens 10 Punkte Unterschied
Mineralsäuren; Laugen; Salze und Salzlösungen; Ketone und Aldehyde; Ester und Ether; Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe; Halogenkohlenwasserstoffe

Punkte sind die Differenz im Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B.

Die beiden Werkstoffe

PVC weich

Weich-PVC (weichmacherhaltiges Polyvinylchlorid)

Weich-PVC hat die gleichen Schwächen gegenüber Lösungsmitteln wie Hart-PVC; zusätzlich verhärtet es, wenn eine Flüssigkeit den Weichmacher herauslöst. Es ist insgesamt weniger beständig als Hart-PVC.

Bewertete Zeilen: 344. A 45 %, B 1 %, C 17 %, D 37 %

Alle Chemikalien für PVC weich

Polystyrol

Polystyrol

Polystyrol wird von den meisten organischen Lösungsmitteln angegriffen, darunter Ketone, Ester sowie aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe. Es wird für verdünnte wässrige Lösungen eingesetzt.

Bewertete Zeilen: 504. A 45 %, B 8 %, C 8 %, D 39 %

Alle Chemikalien für Polystyrol

Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach Chemikalienklasse

PVC weich, Polystyrol: Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach ChemikalienklasseMineralsäuren: PVC weich 41 %, Polystyrol 51 %. Organische Säuren: PVC weich 60 %, Polystyrol 74 %. Laugen: PVC weich 100 %, Polystyrol 100 %. Salze und Salzlösungen: PVC weich 96 %, Polystyrol 100 %. Oxidationsmittel und Halogene: PVC weich 47 %, Polystyrol 71 %. Alkohole und Glykole: PVC weich 8 %, Polystyrol 64 %. Ketone und Aldehyde: PVC weich 0 %, Polystyrol 5 %. Ester und Ether: PVC weich 4 %, Polystyrol 3 %. Amine und Stickstoffverbindungen: PVC weich 0 %, Polystyrol 47 %. Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe: PVC weich 17 %, Polystyrol 24 %. Halogenkohlenwasserstoffe: PVC weich 0 %, Polystyrol 0 %. Lebensmittel und Getränke: PVC weich 93 %, Polystyrol 69 %.MineralsäurenMineralsäuren, PVC weich: 41 % (27)41 %Mineralsäuren, Polystyrol: 51 % (41)51 %Organische SäurenOrganische Säuren, PVC weich: 60 % (25)60 %Organische Säuren, Polystyrol: 74 % (34)74 %LaugenLaugen, PVC weich: 100 % (11)100 %Laugen, Polystyrol: 100 % (17)100 %Salze und SalzlösungenSalze und Salzlösungen, PVC weich: 96 % (81)96 %Salze und Salzlösungen, Polystyrol: 100 % (88)100 %Oxidationsmittel und HalogeneOxidationsmittel und Halogene, PVC weich: 47 % (17)47 %Oxidationsmittel und Halogene, Polystyrol: 71 % (34)71 %Alkohole und GlykoleAlkohole und Glykole, PVC weich: 8 % (26)8 %Alkohole und Glykole, Polystyrol: 64 % (36)64 %Ketone und AldehydeKetone und Aldehyde, PVC weich: 0 % (9)0 %Ketone und Aldehyde, Polystyrol: 5 % (21)5 %Ester und EtherEster und Ether, PVC weich: 4 % (25)4 %Ester und Ether, Polystyrol: 3 % (38)3 %Amine und StickstoffverbindungenAmine und Stickstoffverbindungen, PVC weich: 0 % (12)0 %Amine und Stickstoffverbindungen, Polystyrol: 47 % (15)47 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische KohlenwasserstoffeKraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, PVC weich: 17 % (23)17 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Polystyrol: 24 % (38)24 %HalogenkohlenwasserstoffeHalogenkohlenwasserstoffe, PVC weich: 0 % (31)0 %Halogenkohlenwasserstoffe, Polystyrol: 0 % (36)0 %Lebensmittel und GetränkeLebensmittel und Getränke, PVC weich: 93 % (14)93 %Lebensmittel und Getränke, Polystyrol: 69 % (32)69 %
PVC weichPolystyrol
Bewertung bei 20 °C. Gezeigt werden nur Klassen mit mindestens 8 bewerteten Zeilen für beide Werkstoffe.

Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmen

PVC weich, Polystyrol: Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmenPVC weich A, Polystyrol A: 108; PVC weich A, Polystyrol B: 9; PVC weich A, Polystyrol C: 5; PVC weich A, Polystyrol D: 1; PVC weich B, Polystyrol A: 2; PVC weich B, Polystyrol B: 1; PVC weich B, Polystyrol D: 1; PVC weich C, Polystyrol A: 19; PVC weich C, Polystyrol B: 2; PVC weich C, Polystyrol C: 14; PVC weich C, Polystyrol D: 16; PVC weich D, Polystyrol A: 4; PVC weich D, Polystyrol B: 4; PVC weich D, Polystyrol C: 7; PVC weich D, Polystyrol D: 81.PolystyrolABCDPVC weichAPVC weich A, Polystyrol A: 108108PVC weich A, Polystyrol B: 99PVC weich A, Polystyrol C: 55PVC weich A, Polystyrol D: 11BPVC weich B, Polystyrol A: 22PVC weich B, Polystyrol B: 11PVC weich B, Polystyrol C: 00PVC weich B, Polystyrol D: 11CPVC weich C, Polystyrol A: 1919PVC weich C, Polystyrol B: 22PVC weich C, Polystyrol C: 1414PVC weich C, Polystyrol D: 1616DPVC weich D, Polystyrol A: 44PVC weich D, Polystyrol B: 44PVC weich D, Polystyrol C: 77PVC weich D, Polystyrol D: 8181
Anzahl der Quellzeilen für jedes Bewertungspaar bei 20 °C. Umrandete Zellen sind Zeilen, in denen beide Werkstoffe gleich bewertet sind.

Die Chemikalienklassen wurden von dieser Website zugeordnet, nicht von der Quelle. Gemische und Handelsprodukte ohne eindeutige Klasse werden nicht gezählt.

Nach Chemikalienklasse

ChemikalienklassePVC weich: Bewertung A oder BPolystyrol: Bewertung A oder B
Mineralsäuren41 % (27 Zeilen)51 % (41 Zeilen)
Organische Säuren60 % (25 Zeilen)74 % (34 Zeilen)
Laugen100 % (11 Zeilen)100 % (17 Zeilen)
Salze und Salzlösungen96 % (81 Zeilen)100 % (88 Zeilen)
Oxidationsmittel und Halogene47 % (17 Zeilen)71 % (34 Zeilen)
Alkohole und Glykole8 % (26 Zeilen)64 % (36 Zeilen)
Phenole–22 % (9 Zeilen)
Ketone und Aldehyde0 % (9 Zeilen)5 % (21 Zeilen)
Ester und Ether4 % (25 Zeilen)3 % (38 Zeilen)
Amine und Stickstoffverbindungen0 % (12 Zeilen)47 % (15 Zeilen)
Aromatische Kohlenwasserstoffe–0 % (13 Zeilen)
Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe17 % (23 Zeilen)24 % (38 Zeilen)
Pflanzliche und tierische Öle, Fette, ätherische Öle–48 % (27 Zeilen)
Halogenkohlenwasserstoffe0 % (31 Zeilen)0 % (36 Zeilen)
Lebensmittel und Getränke93 % (14 Zeilen)69 % (32 Zeilen)

Wo sich die Bewertungen am stärksten unterscheiden

Zeilen, in denen die beiden Bewertungen bei 20 °C mindestens zwei Stufen auseinanderliegen: insgesamt 34.

ChemikalieKonzentrationPVC weichPolystyrol
Butanoltechn. reinDA
CampherDA
CyclohexanAD
Formamidtechn. reinDA
Triethanolamin (TEA)techn. reinDA
Essigsäure5 %CA
Allylalkohol96 %DB
n-Amylalkohol (1-Pentanol)CA
ArsensäureCA
ArsensäurewässrigCA
Akkusäure (Batteriesäure)38 %CA
Rizinusöl100 %CA
ChloressigsäureDB
Chromsäure50 %AC
Ethanol50 %CA
Weingeist50 %CA
EthylenglykolCA
Ameisensäure98-100 %AC
Hexantriol100 %CA
Flusssäure50 %BD
Isopropanoltechn. reinDB
Lanolin (Wollfett)techn. reinCA
QuecksilberreinCA
Palmitinsäuretechn. reinCA
Perchlorsäure70 %DB
Vaselinöl100 %CA
KaliumhypochloritverdünntAC
NatriumperboratgesättigtCA
Schwefeltechn. reinCA
Schwefelsäure80 %AC
TeerCA
HarnstoffCA
UrinAC
EssigCA

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Weitere Vergleiche

Häufig gestellte Fragen

Ist PVC weich oder Polystyrol chemisch beständiger?

Von 274 Chemikalien, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben PVC weich und Polystyrol in 204 Zeilen (74 %) die gleiche Bewertung. PVC weich ist in 32 Zeilen besser, Polystyrol in 38.

Wie vergleichen sich PVC weich und Polystyrol bei der chemischen Beständigkeit?

Basierend auf 274 Chemikalien, die für beide getestet wurden: PVC weich ist besser bei Lebensmittel und Getränke. Polystyrol ist besser bei Alkohole und Glykole, Amine und Stickstoffverbindungen, Oxidationsmittel und Halogene, Organische Säuren. Vergleichbar sind sie bei Mineralsäuren, Laugen, Salze und Salzlösungen, Ketone und Aldehyde.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.