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PVC weich und Polysulfon: Chemische Beständigkeit im Vergleich

Von 199 Quellzeilen, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben 128 (64 %) die gleiche Bewertung. PVC weich ist in 16 Zeilen besser bewertet, Polysulfon in 55. Eine Zeile ist eine Chemikalie bei einer Konzentration.

Zusammenfassung

Polysulfon ist besser bewertet bei
Alkohole und Glykole (+66 Punkte); Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe (+58 Punkte); Ester und Ether (+22 Punkte); Oxidationsmittel und Halogene (+20 Punkte); Ketone und Aldehyde (+14 Punkte); Halogenkohlenwasserstoffe (+14 Punkte); Mineralsäuren (+12 Punkte)
Höchstens 10 Punkte Unterschied
Organische Säuren; Laugen; Salze und Salzlösungen; Amine und Stickstoffverbindungen; Lebensmittel und Getränke

Punkte sind die Differenz im Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B.

Die beiden Werkstoffe

PVC weich

Weich-PVC (weichmacherhaltiges Polyvinylchlorid)

Weich-PVC hat die gleichen Schwächen gegenüber Lösungsmitteln wie Hart-PVC; zusätzlich verhärtet es, wenn eine Flüssigkeit den Weichmacher herauslöst. Es ist insgesamt weniger beständig als Hart-PVC.

Bewertete Zeilen: 344. A 45 %, B 1 %, C 17 %, D 37 %

Alle Chemikalien für PVC weich

Polysulfon

Polysulfon

Polysulfon hält heißem Wasser und Dampf stand. Ketone, Ester sowie chlorierte und aromatische Lösungsmittel greifen es an.

Bewertete Zeilen: 303. A 51 %, B 10 %, C 10 %, D 30 %

Alle Chemikalien für Polysulfon

Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach Chemikalienklasse

PVC weich, Polysulfon: Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach ChemikalienklasseMineralsäuren: PVC weich 41 %, Polysulfon 53 %. Organische Säuren: PVC weich 60 %, Polysulfon 69 %. Laugen: PVC weich 100 %, Polysulfon 100 %. Salze und Salzlösungen: PVC weich 96 %, Polysulfon 100 %. Oxidationsmittel und Halogene: PVC weich 47 %, Polysulfon 67 %. Alkohole und Glykole: PVC weich 8 %, Polysulfon 74 %. Ketone und Aldehyde: PVC weich 0 %, Polysulfon 14 %. Ester und Ether: PVC weich 4 %, Polysulfon 26 %. Amine und Stickstoffverbindungen: PVC weich 0 %, Polysulfon 0 %. Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe: PVC weich 17 %, Polysulfon 75 %. Halogenkohlenwasserstoffe: PVC weich 0 %, Polysulfon 14 %. Lebensmittel und Getränke: PVC weich 93 %, Polysulfon 100 %.MineralsäurenMineralsäuren, PVC weich: 41 % (27)41 %Mineralsäuren, Polysulfon: 53 % (34)53 %Organische SäurenOrganische Säuren, PVC weich: 60 % (25)60 %Organische Säuren, Polysulfon: 69 % (26)69 %LaugenLaugen, PVC weich: 100 % (11)100 %Laugen, Polysulfon: 100 % (15)100 %Salze und SalzlösungenSalze und Salzlösungen, PVC weich: 96 % (81)96 %Salze und Salzlösungen, Polysulfon: 100 % (49)100 %Oxidationsmittel und HalogeneOxidationsmittel und Halogene, PVC weich: 47 % (17)47 %Oxidationsmittel und Halogene, Polysulfon: 67 % (15)67 %Alkohole und GlykoleAlkohole und Glykole, PVC weich: 8 % (26)8 %Alkohole und Glykole, Polysulfon: 74 % (31)74 %Ketone und AldehydeKetone und Aldehyde, PVC weich: 0 % (9)0 %Ketone und Aldehyde, Polysulfon: 14 % (14)14 %Ester und EtherEster und Ether, PVC weich: 4 % (25)4 %Ester und Ether, Polysulfon: 26 % (23)26 %Amine und StickstoffverbindungenAmine und Stickstoffverbindungen, PVC weich: 0 % (12)0 %Amine und Stickstoffverbindungen, Polysulfon: 0 % (8)0 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische KohlenwasserstoffeKraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, PVC weich: 17 % (23)17 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Polysulfon: 75 % (24)75 %HalogenkohlenwasserstoffeHalogenkohlenwasserstoffe, PVC weich: 0 % (31)0 %Halogenkohlenwasserstoffe, Polysulfon: 14 % (22)14 %Lebensmittel und GetränkeLebensmittel und Getränke, PVC weich: 93 % (14)93 %Lebensmittel und Getränke, Polysulfon: 100 % (9)100 %
PVC weichPolysulfon
Bewertung bei 20 °C. Gezeigt werden nur Klassen mit mindestens 8 bewerteten Zeilen für beide Werkstoffe.

Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmen

PVC weich, Polysulfon: Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmenPVC weich A, Polysulfon A: 74; PVC weich A, Polysulfon B: 5; PVC weich A, Polysulfon C: 4; PVC weich A, Polysulfon D: 2; PVC weich B, Polysulfon A: 3; PVC weich B, Polysulfon C: 1; PVC weich C, Polysulfon A: 25; PVC weich C, Polysulfon B: 3; PVC weich C, Polysulfon C: 5; PVC weich C, Polysulfon D: 4; PVC weich D, Polysulfon A: 15; PVC weich D, Polysulfon B: 4; PVC weich D, Polysulfon C: 5; PVC weich D, Polysulfon D: 49.PolysulfonABCDPVC weichAPVC weich A, Polysulfon A: 7474PVC weich A, Polysulfon B: 55PVC weich A, Polysulfon C: 44PVC weich A, Polysulfon D: 22BPVC weich B, Polysulfon A: 33PVC weich B, Polysulfon B: 00PVC weich B, Polysulfon C: 11PVC weich B, Polysulfon D: 00CPVC weich C, Polysulfon A: 2525PVC weich C, Polysulfon B: 33PVC weich C, Polysulfon C: 55PVC weich C, Polysulfon D: 44DPVC weich D, Polysulfon A: 1515PVC weich D, Polysulfon B: 44PVC weich D, Polysulfon C: 55PVC weich D, Polysulfon D: 4949
Anzahl der Quellzeilen für jedes Bewertungspaar bei 20 °C. Umrandete Zellen sind Zeilen, in denen beide Werkstoffe gleich bewertet sind.

Die Chemikalienklassen wurden von dieser Website zugeordnet, nicht von der Quelle. Gemische und Handelsprodukte ohne eindeutige Klasse werden nicht gezählt.

Nach Chemikalienklasse

ChemikalienklassePVC weich: Bewertung A oder BPolysulfon: Bewertung A oder B
Mineralsäuren41 % (27 Zeilen)53 % (34 Zeilen)
Organische Säuren60 % (25 Zeilen)69 % (26 Zeilen)
Laugen100 % (11 Zeilen)100 % (15 Zeilen)
Salze und Salzlösungen96 % (81 Zeilen)100 % (49 Zeilen)
Oxidationsmittel und Halogene47 % (17 Zeilen)67 % (15 Zeilen)
Alkohole und Glykole8 % (26 Zeilen)74 % (31 Zeilen)
Ketone und Aldehyde0 % (9 Zeilen)14 % (14 Zeilen)
Ester und Ether4 % (25 Zeilen)26 % (23 Zeilen)
Amine und Stickstoffverbindungen0 % (12 Zeilen)0 % (8 Zeilen)
Aromatische Kohlenwasserstoffe–12 % (8 Zeilen)
Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe17 % (23 Zeilen)75 % (24 Zeilen)
Halogenkohlenwasserstoffe0 % (31 Zeilen)14 % (22 Zeilen)
Lebensmittel und Getränke93 % (14 Zeilen)100 % (9 Zeilen)

Wo sich die Bewertungen am stärksten unterscheiden

Zeilen, in denen die beiden Bewertungen bei 20 °C mindestens zwei Stufen auseinanderliegen: insgesamt 50, die ersten 40 werden gezeigt.

ChemikalieKonzentrationPVC weichPolysulfon
Chromsäure50 %AD
KreosotDA
CyclohexanAD
Cyclohexanoltechn. reinDA
Dibutylphthalat (DBP)DA
Dichlordifluormethan (R 12)DA
Dichlordifluormethan (R 12)techn. reinDA
Diisooctylphthalat (DOP)techn. reinDA
Ethylglycol100 %DA
Isooktantechn. reinDA
Isopropanoltechn. reinDA
Isopropylethertechn. reinDA
n-HeptanDA
n-HexanDA
NaphthaDA
Naphthalin100 %DA
Trifluortrichlorethan100 %DA
Essigsäure5 %CA
Allylalkohol96 %DB
Akkusäure (Batteriesäure)38 %CA
BenzoesäuregesättigtAC
Butantechn. reinCA
Butanoltechn. reinDB
ButtersäureDB
CalciumhypochloritgesättigtCA
Cetylalkohol100 %CA
Rohöl100 %CA
DioxanDB
Ethanol50 %CA
Ethanol96 %CA
Weingeist50 %CA
Weingeist96 %CA
EthylenglykolCA
Fette, SpeiseöleCA
Ameisensäure98-100 %AC
HeizölCA
Salzsäure35 %CA
Salzsäurekonz.CA
SchwefelwasserstoffgesättigtCA
QuecksilberreinCA

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Weitere Vergleiche

Häufig gestellte Fragen

Ist PVC weich oder Polysulfon chemisch beständiger?

Von 199 Chemikalien, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben PVC weich und Polysulfon in 128 Zeilen (64 %) die gleiche Bewertung. PVC weich ist in 16 Zeilen besser, Polysulfon in 55.

Wie vergleichen sich PVC weich und Polysulfon bei der chemischen Beständigkeit?

Basierend auf 199 Chemikalien, die für beide getestet wurden: PVC weich ist besser bei –. Polysulfon ist besser bei Alkohole und Glykole, Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Ester und Ether, Oxidationsmittel und Halogene. Vergleichbar sind sie bei Organische Säuren, Laugen, Salze und Salzlösungen, Amine und Stickstoffverbindungen.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.