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Pikrinsäure: Chemische Beständigkeit

Beständigkeitsbewertungen für 24 Kunststoffe, Elastomere und Metalle bei 20 °C und 50 °C.

Auf einen Blick

Grundlage: Zeile für 1 % wässrig, 20 °C.

Bewertung A, sehr gut beständig
PTFE, HDPE, PP, PVDF, PVC hart, Viton (FPM), Edelstahl 316, Edelstahl 304, Aluminium, LDPE, FEP (11)
Bewertung B, gut beständig
keine (0)
Bewertung C, eingeschränkt beständig
EPDM, NBR, Polyamid (PA), POM (Acetal), Polycarbonat (5)
Bewertung D, nicht beständig
PVC weich (1)
Keine Angabe in der Quelle
ECTFE/ETFE, Silikon, Polystyrol, Polysulfon, PETG, PMP, SAN
Bei 50 °C schlechter bewertet als bei 20 °C
NBR (C → D)

Grundlage: Zeile für 1 % wässrig, 20 °C.

Bewertungsprofil nach Werkstoffgruppe

Pikrinsäure: Bewertungsprofil nach WerkstoffgruppeThermoplaste: 4 A, 3 C, 1 D, 5 keine Angabe. Fluorkunststoffe: 3 A, 1 keine Angabe. Elastomere: 1 A, 2 C, 1 keine Angabe. Metalle: 3 A.Thermoplaste (13)Thermoplaste: 4 × A, sehr gut beständig (HDPE, LDPE, PP, PVC hart)A 4Thermoplaste: 3 × C, eingeschränkt beständig (Polycarbonat, POM (Acetal), Polyamid (PA))C 3Thermoplaste: 1 × D, nicht beständig (PVC weich)Thermoplaste: 5 × keine Angabe (PMP, Polystyrol, SAN, PETG, Polysulfon)– 5Fluorkunststoffe (4)Fluorkunststoffe: 3 × A, sehr gut beständig (PTFE, FEP, PVDF)A 3Fluorkunststoffe: 1 × keine Angabe (ECTFE/ETFE)– 1Elastomere (4)Elastomere: 1 × A, sehr gut beständig (Viton (FPM))A 1Elastomere: 2 × C, eingeschränkt beständig (EPDM, NBR)C 2Elastomere: 1 × keine Angabe (Silikon)– 1Metalle (3)Metalle: 3 × A, sehr gut beständig (Edelstahl 316, Edelstahl 304, Aluminium)A 3
A sehr gut beständigB gut beständigC eingeschränkt beständigD nicht beständigkeine Angabe
Anzahl der Werkstoffe je Gruppe mit der jeweiligen Bewertung bei 20 °C.

Einfluss der Temperatur, 20 °C bis 50 °C

Pikrinsäure: Einfluss der Temperatur, 20 °C bis 50 °CNBR C → D.ABCDNBR: C bei 20 °C, D bei 50 °CNBR
20 °C50 °C
Werkstoffe, deren Bewertung sich zwischen 20 °C und 50 °C unterscheidet. Nicht gezeigte Werkstoffe behalten ihre Bewertung oder haben keinen Wert für 50 °C.

Stoffdaten

CAS-Nummer
88-89-1
Formel
C6H3N3O7
Gefahrensymbole laut Quelle
T (giftig) (europäische Symbole vor GHS; aktuelles Sicherheitsdatenblatt prüfen)
Aufgeführte Konzentrationen
1 % wässrig
Auch aufgeführt als
Trinitrophenol, 2,4,6-

Beständigkeitstabelle: Pikrinsäure, 1 % wässrig

Werkstoff20 °C50 °CHinweis
Thermoplaste
HDPEA–
LDPEA–
PPAA
PVC hartA–
PVC weichDD
PolycarbonatC*–
POM (Acetal)C*–
Polyamid (PA)C–
Fluorkunststoffe
PTFEA–
FEPA–
PVDFAA
Elastomere
EPDMC–
Viton (FPM)A–
NBRCD
Metalle
Edelstahl 316A–
Edelstahl 304A–
AluminiumA–

* geschätzte Bewertung, in der Quelle ohne Temperaturangabe

In der Quelle nicht bewertet, daher nicht in der Tabelle: PMP, Polystyrol, SAN, PETG, Polysulfon, ECTFE/ETFE, Silikon

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Häufig gestellte Fragen

Welche Werkstoffe sind gegen Pikrinsäure bei hohen Konzentrationen beständig?

Die Werkstoffe mit einer Bewertung A (beständig) für Pikrinsäure bei 20 °C sind: PTFE, HDPE, PP, PVDF, PVC hart, Viton (FPM), Edelstahl 316, Edelstahl 304. Diese können in der Regel im direkten Kontakt verwendet werden.

Welche Werkstoffe sollten bei Pikrinsäure vermieden werden?

Werkstoffe mit der Bewertung D (nicht beständig) für Pikrinsäure sind: PVC weich. Diese sollten nicht in Kontakt mit Pikrinsäure verwendet werden.

Beeinflusst die Temperatur die Beständigkeit gegenüber Pikrinsäure?

Ja. 1 von 4 getesteten Werkstoffen zeigen bei 50 °C eine schlechtere Bewertung als bei 20 °C für Pikrinsäure. Betroffene Werkstoffe: NBR.

Ist PTFE sicher für Pikrinsäure?

PTFE wird für Pikrinsäure bei 20 °C mit A bewertet. A bedeutet beständig, B eingeschränkt beständig, C teilweise beständig und D nicht beständig.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.

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Gleiche 20-°C-Bewertung beim angegebenen Anteil der Werkstoffe.