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Polysulfon und EPDM: Chemische Beständigkeit im Vergleich

Von 303 Quellzeilen, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben 170 (56 %) die gleiche Bewertung. Polysulfon ist in 80 Zeilen besser bewertet, EPDM in 53. Eine Zeile ist eine Chemikalie bei einer Konzentration.

Zusammenfassung

Polysulfon ist besser bewertet bei
Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe (+74 Punkte); Organische Säuren (+22 Punkte); Alkohole und Glykole (+21 Punkte); Mineralsäuren (+13 Punkte); Aromatische Kohlenwasserstoffe (+12 Punkte)
EPDM ist besser bewertet bei
Amine und Stickstoffverbindungen (+33 Punkte); Ketone und Aldehyde (+17 Punkte)
Höchstens 10 Punkte Unterschied
Laugen; Salze und Salzlösungen; Oxidationsmittel und Halogene; Ester und Ether; Halogenkohlenwasserstoffe; Lebensmittel und Getränke

Punkte sind die Differenz im Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B.

Die beiden Werkstoffe

Polysulfon

Polysulfon

Polysulfon hält heißem Wasser und Dampf stand. Ketone, Ester sowie chlorierte und aromatische Lösungsmittel greifen es an.

Bewertete Zeilen: 303. A 51 %, B 10 %, C 10 %, D 30 %

Alle Chemikalien für Polysulfon

EPDM

Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk

EPDM ist gegen Wasser, Dampf, Laugen, Ketone und Alkohole beständig. Mineralöle, Kraftstoffe und aromatische Lösungsmittel lassen es stark quellen.

Bewertete Zeilen: 976. A 44 %, B 9 %, C 20 %, D 28 %

Alle Chemikalien für EPDM

Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach Chemikalienklasse

Polysulfon, EPDM: Anteil der Zeilen mit Bewertung A oder B, nach ChemikalienklasseMineralsäuren: Polysulfon 53 %, EPDM 40 %. Organische Säuren: Polysulfon 69 %, EPDM 47 %. Laugen: Polysulfon 100 %, EPDM 100 %. Salze und Salzlösungen: Polysulfon 100 %, EPDM 98 %. Oxidationsmittel und Halogene: Polysulfon 67 %, EPDM 65 %. Alkohole und Glykole: Polysulfon 74 %, EPDM 53 %. Ketone und Aldehyde: Polysulfon 14 %, EPDM 31 %. Ester und Ether: Polysulfon 26 %, EPDM 25 %. Amine und Stickstoffverbindungen: Polysulfon 0 %, EPDM 33 %. Aromatische Kohlenwasserstoffe: Polysulfon 12 %, EPDM 0 %. Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe: Polysulfon 75 %, EPDM 1 %. Halogenkohlenwasserstoffe: Polysulfon 14 %, EPDM 23 %. Lebensmittel und Getränke: Polysulfon 100 %, EPDM 93 %.MineralsäurenMineralsäuren, Polysulfon: 53 % (34)53 %Mineralsäuren, EPDM: 40 % (63)40 %Organische SäurenOrganische Säuren, Polysulfon: 69 % (26)69 %Organische Säuren, EPDM: 47 % (64)47 %LaugenLaugen, Polysulfon: 100 % (15)100 %Laugen, EPDM: 100 % (22)100 %Salze und SalzlösungenSalze und Salzlösungen, Polysulfon: 100 % (49)100 %Salze und Salzlösungen, EPDM: 98 % (198)98 %Oxidationsmittel und HalogeneOxidationsmittel und Halogene, Polysulfon: 67 % (15)67 %Oxidationsmittel und Halogene, EPDM: 65 % (62)65 %Alkohole und GlykoleAlkohole und Glykole, Polysulfon: 74 % (31)74 %Alkohole und Glykole, EPDM: 53 % (58)53 %Ketone und AldehydeKetone und Aldehyde, Polysulfon: 14 % (14)14 %Ketone und Aldehyde, EPDM: 31 % (35)31 %Ester und EtherEster und Ether, Polysulfon: 26 % (23)26 %Ester und Ether, EPDM: 25 % (72)25 %Amine und StickstoffverbindungenAmine und Stickstoffverbindungen, Polysulfon: 0 % (8)0 %Amine und Stickstoffverbindungen, EPDM: 33 % (39)33 %Aromatische KohlenwasserstoffeAromatische Kohlenwasserstoffe, Polysulfon: 12 % (8)12 %Aromatische Kohlenwasserstoffe, EPDM: 0 % (14)0 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische KohlenwasserstoffeKraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Polysulfon: 75 % (24)75 %Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, EPDM: 1 % (78)1 %HalogenkohlenwasserstoffeHalogenkohlenwasserstoffe, Polysulfon: 14 % (22)14 %Halogenkohlenwasserstoffe, EPDM: 23 % (71)23 %Lebensmittel und GetränkeLebensmittel und Getränke, Polysulfon: 100 % (9)100 %Lebensmittel und Getränke, EPDM: 93 % (46)93 %
PolysulfonEPDM
Bewertung bei 20 °C. Gezeigt werden nur Klassen mit mindestens 8 bewerteten Zeilen für beide Werkstoffe.

Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmen

Polysulfon, EPDM: Wie oft die beiden Bewertungen übereinstimmenPolysulfon A, EPDM A: 99; Polysulfon A, EPDM B: 8; Polysulfon A, EPDM C: 24; Polysulfon A, EPDM D: 24; Polysulfon B, EPDM A: 14; Polysulfon B, EPDM B: 2; Polysulfon B, EPDM C: 7; Polysulfon B, EPDM D: 6; Polysulfon C, EPDM A: 2; Polysulfon C, EPDM B: 2; Polysulfon C, EPDM C: 14; Polysulfon C, EPDM D: 11; Polysulfon D, EPDM A: 4; Polysulfon D, EPDM B: 4; Polysulfon D, EPDM C: 27; Polysulfon D, EPDM D: 55.EPDMABCDPolysulfonAPolysulfon A, EPDM A: 9999Polysulfon A, EPDM B: 88Polysulfon A, EPDM C: 2424Polysulfon A, EPDM D: 2424BPolysulfon B, EPDM A: 1414Polysulfon B, EPDM B: 22Polysulfon B, EPDM C: 77Polysulfon B, EPDM D: 66CPolysulfon C, EPDM A: 22Polysulfon C, EPDM B: 22Polysulfon C, EPDM C: 1414Polysulfon C, EPDM D: 1111DPolysulfon D, EPDM A: 44Polysulfon D, EPDM B: 44Polysulfon D, EPDM C: 2727Polysulfon D, EPDM D: 5555
Anzahl der Quellzeilen für jedes Bewertungspaar bei 20 °C. Umrandete Zellen sind Zeilen, in denen beide Werkstoffe gleich bewertet sind.

Die Chemikalienklassen wurden von dieser Website zugeordnet, nicht von der Quelle. Gemische und Handelsprodukte ohne eindeutige Klasse werden nicht gezählt.

Nach Chemikalienklasse

ChemikalienklassePolysulfon: Bewertung A oder BEPDM: Bewertung A oder B
Mineralsäuren53 % (34 Zeilen)40 % (63 Zeilen)
Organische Säuren69 % (26 Zeilen)47 % (64 Zeilen)
Laugen100 % (15 Zeilen)100 % (22 Zeilen)
Salze und Salzlösungen100 % (49 Zeilen)98 % (198 Zeilen)
Oxidationsmittel und Halogene67 % (15 Zeilen)65 % (62 Zeilen)
Alkohole und Glykole74 % (31 Zeilen)53 % (58 Zeilen)
Phenole–7 % (14 Zeilen)
Ketone und Aldehyde14 % (14 Zeilen)31 % (35 Zeilen)
Ester und Ether26 % (23 Zeilen)25 % (72 Zeilen)
Amine und Stickstoffverbindungen0 % (8 Zeilen)33 % (39 Zeilen)
Aromatische Kohlenwasserstoffe12 % (8 Zeilen)0 % (14 Zeilen)
Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe75 % (24 Zeilen)1 % (78 Zeilen)
Pflanzliche und tierische Öle, Fette, ätherische Öle–4 % (48 Zeilen)
Halogenkohlenwasserstoffe14 % (22 Zeilen)23 % (71 Zeilen)
Lebensmittel und Getränke100 % (9 Zeilen)93 % (46 Zeilen)

Wo sich die Bewertungen am stärksten unterscheiden

Zeilen, in denen die beiden Bewertungen bei 20 °C mindestens zwei Stufen auseinanderliegen: insgesamt 64, die ersten 40 werden gezeigt.

ChemikalieKonzentrationPolysulfonEPDM
AcetamidgesättigtDA
AcetonDA
AlaninDA
BenzolsulfonsäuregesättigtAD
Butantechn. reinAD
ChlordifluormethanDA
Chromsäure20 %AD
KreosotAD
Rohöl100 %AD
Cyclohexanoltechn. reinAD
EthylenoxidAD
Fette, SpeiseöleAD
HeizölAD
Isooktantechn. reinAD
Isopropylethertechn. reinAD
MineralölAD
n-HeptanAD
n-HexanAD
NaphthaAD
Naphthalin100 %AD
Paraffine100 %AD
Petroleumtechn. reinAD
Petrolethertechn. reinAD
PropanflüssigAD
Schwefelsäure60 %AD
TeerAD
TransformatorenölAD
Trifluortrichlorethan100 %AD
Essigsäure50 %BD
ButtersäureBD
CarbazolDB
Chlor10 % nassDB
Dibutylphthalat (DBP)AC
Dichlordifluormethan (R 12)AC
Dichlordifluormethan (R 12)techn. reinAC
Diisooctylphthalat (DOP)techn. reinAC
Dimethylformamid (DMF)DB
DipropylenglykolBD
Ethylglycol100 %AC
EthylenglycolmonoethyletheracetatDB

Bewertungsskala

Eine mit * markierte Bewertung ist ein Schätzwert der Quelle, kein Prüfergebnis. Ein Schätzwert wird als einzelner Wert ohne Temperatur angegeben.

Weitere Vergleiche

Häufig gestellte Fragen

Ist Polysulfon oder EPDM chemisch beständiger?

Von 303 Chemikalien, die bei 20 °C für beide Werkstoffe bewertet sind, haben Polysulfon und EPDM in 170 Zeilen (56 %) die gleiche Bewertung. Polysulfon ist in 80 Zeilen besser, EPDM in 53.

Wie vergleichen sich Polysulfon und EPDM bei der chemischen Beständigkeit?

Basierend auf 303 Chemikalien, die für beide getestet wurden: Polysulfon ist besser bei Kraftstoffe, Mineralöle und aliphatische Kohlenwasserstoffe, Organische Säuren, Alkohole und Glykole, Mineralsäuren. EPDM ist besser bei Amine und Stickstoffverbindungen, Ketone und Aldehyde. Vergleichbar sind sie bei Laugen, Salze und Salzlösungen, Oxidationsmittel und Halogene, Ester und Ether.

Zu diesen Daten

Die Bewertungen stammen aus der Beständigkeitsliste der Bürkle GmbH, die sie aus Angaben verschiedener Rohstoffhersteller zusammengestellt hat. Sie beziehen sich auf Labortests mit Rohstoffen bei 20 °C und 50 °C.

Ein fertiges Bauteil ist zusätzlich Druck, Materialspannungen, Schweißnähten und Gemischen ausgesetzt, die ein Labortest nicht erfasst. Die Bewertung dient als erste Orientierung; vor dem Einsatz unter eigenen Bedingungen prüfen.